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Finaler Showdown in Heidelberg – Das Rennen um die Meisterschaft spitzt sich zu

Leonberg Alligators

Der ein oder andere mag sich die Augen reiben. Es ist wieder ein Abendspiel unter Flutlicht in Heidelberg, der die Meisterschaft entscheiden kann. Gab es das nicht schon einmal?
Erst letztes Jahr hatten die Alligators beim Meisterschaftsspiel in der Landesliga knapp das Nachsehen und mussten den Heidelberg Hunters bei der Pokalübergabe zusehen.
Nun findet sich die Mannschaft in einer ähnlichen Situation wieder. Die Heidelberg Hunters können mit einem Sieg zuhause gegen die Leonberg Alligators wieder die Meisterschaft für sich entscheiden. Dieses Mal in der Oberliga. Auf der anderen Seite kann die Mannschaft um Headcoach Fabian Hoyer mit einem Sieg die äußerst geringe Chance auf die Meisterschaft und eine etwas größere Chance auf den 2. Platz und die damit verbundene Relegation für die Regionalliga wahren. ‚,Die ganzen Rechnereien interessieren uns diese Woche nicht. Heidelberg will diese Woche Meister werden. Ich hab nichts dagegen, wenn sie die Meisterschaft erst die Woche drauf in Schwäbisch Hall feiern können.‘‘ erwidert der Headcoach schulterzuckend mit einem verschmitzten Grinsen.

Heidelberg konnte sich früh in der Saison im Rennen um die Meisterschaft als Favorit etablieren, hatte aber in der Mitte der Saison einen kurzen Durchhänger, als sie in drei Spielen nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen verzeichnen konnten. Zuletzt konnten sie aber drei Siege aus drei Spielen verzeichnen und stellen aktuell die beste Offense der Liga. Mit einem Sieg gegen Leonberg können sie bereits vorzeitig die Meisterschaft feiern. Bei einer Niederlage gegen Leonberg, müssen sie das darauffolgende Spiel in Schwäbisch Hall gewinnen, um dann am letzten Spieltag Meister zu werden.

Auf Leonberger Seite wartet die beste Defense der Liga, die gegen Mannheim mit mehreren Sacks und forcierten Turnovern ihre zuletzt sehr starke Form bestätigen konnte. Auch die Leonberger Offense kam nach Anfangsschwierigkeiten zuletzt deutlich besser in Form und erzielte in den letzten 4 Spielen im Schnitt 31 Punkte.

Wenn die Verantwortlichen nach Samstag ein Fazit der Saison ziehen, dann ist die stark nach oben zeigende Formkurve und auch die positive Lernkurve wahrscheinlich das Prägnanteste.
nach anfänglichen, knappen Niederlagen gegen die KIT Engineers aus Karlsruhe und bei der U2 konnten die Alligators im dritten Spiel den ersten Sieg in der Oberliga erringen. Relativ souverän konnte das Spiel gegen die Tübingen Red Knights gewonnen werden. Mit diesem Auftrieb ging man bereits verletzungsgeschwächt in das Hinspiel gegen Heidelberg. Nach weiteren Ausfällen und einem spannenden Spiel, musste sich Leonberg leider erneut geschlagen geben. Anschließend konnten die Auswärtsspiele gegen Stuttgart und Mannheim souverän gewonnen werden. Nach vierwöchiger Pause musste man sich allerdings leider erneut den KIT Engineers geschlagen geben, ehe die Alligators sowohl in der Offense, als auch in der Defense zur Höchstform aufliefen.
In den vergangenen vier Spielen gegen Schwäbisch Hall, Tübingen, Stuttgart und Mannheim konnten die Leonberger alle Spiele für sich entscheiden und gewannen durchschnittlich mit einer Punktedifferenz von 21,5 Punkten.

Nun die angekündigten Rechnereien zum möglichen Saisonabschluss:
Sollte es Leonberg gelingen, das Spiel für sich zu entscheiden UND die KIT Engineers aus Karlsruhe eins ihrer verbleibenden zwei Spiele gegen Stuttgart und Tübingen verlieren, würden die Alligators am Ende der Saison auf Platz 2 stehen. Damit würden sie sich für die Relegation im September qualifizieren und in zwei Spielen gegen die Weinheim Longhorns um einen Platz in der Regionalliga spielen.
Sollte Leonberg mit mehr als 9 Punkten Unterschied gegen Heidelberg gewinnen UND Heidelberg ihr letztes Spiel in Schwäbisch Hall unentschieden spielen, wären die Leonberg Alligators Meister der Oberliga, WENN KIT ebenfalls eins ihrer verbleibenden zwei Spiele verliert.

Sollte Heidelberg beide ihrer verbleibenden Spiele verlieren, müsste dennoch KIT ein Spiel verlieren, damit es den Alligators zur Meisterschaft reicht.

Die oben genannten Beispiele zeigen, zwischen der Meisterschaft und dem vierten Platz ist für alle beteiligten Teams aus Heidelberg, Leonberg, Schwäbisch Hall und Karlsruhe noch alles offen.
‚,Alles andere wäre bei diesem Saisonverlauf eine Frechheit.‘‘ lacht Jan Bartosch, in der Position des Defense Captains. ‚, Jedes Team hat irgendwo in der Saison ein oder mehrere Spiele verloren, das sie hätten gewinnen müssen. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist und wie spannend das Jahr war und bis zum Schluss ist.‘‘ führt er weiter aus.

Spannende Voraussetzungen für einen laut Wetterbericht milderen Samstagabend. Die Heidelberger erwarten wie im vergangenen Jahr ein volles Haus und sorgen mit ihrem Catering für das leibliche Wohl aller Zuschauer. Im Vorverkauf können sich zudem Interessierte zu vergünstigten Konditionen ein Ticket erstehen. Die Alligators freuen sich, wie zu jedem Auswärtsspiel dieses Jahr, über jeden mitreisenden Fan und Unterstützer. Anpfiff im Fritz Grunebaum Sportpark in Heidelberg ist am kommenden Samstag um 18:30 Uhr. Seid dabei, wenn zum letzten Mal in der regulären Saison Gators-Football gespielt wird.